Doch unter den Anwohnern ist Unruhe ausgebrochen. Denn seit einigen Wochen stecken regelmäßig Strafzettel an den Autos, auch in den angrenzenden Straßen Unter den Linden und Blumenweg. Die Halter parken dort nicht vorschriftsmäßig, heißt es von der Gemeinde. Aber so werde hier doch schon immer geparkt, halten die Autobesitzer dagegen.
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„Allein wir beide haben innerhalb einer Woche drei Strafzettel erhalten. Wir fühlen uns schikaniert“, sagt Claudia Scheuer, die nach eigener Aussage wie ihr Mann beruflich auf das Auto angewiesen ist. An ihrem Wohnhaus haben sie jedoch nur einen Stellplatz. Das zweite Fahrzeug stellen sie daher an der Straße ab.
Mehrere Nachbarn machen es ihrer Schilderung zufolge ebenso. Denn etliche Haushalte in dem Wohngebiet haben zwei oder auch mehr Fahrzeuge. Hinzu kommen Besucher, die mit dem Auto anreisen.
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Claudia Scheuer und ihre Nachbarn parken weiterhin am Straßenrand. Zwar sind in den drei Straßen einige offizielle Parkbuchten eingerichtet. Diese böten Platz für etwa 16 Fahrzeuge, schätzt die Wentorferin. Es gebe in dem kleinen Wohngebiet aber etwa 60 bis 80 Haushalte. Die Anwohner wünschen sich eine praktikable Lösung für das Parkproblem. „Wir fänden es sinnvoll, wenn wir unsere Autos weiterhin auf dem Seitenstreifen parken dürften“, sagt Thomas Scheuer. „Das war schließlich jahrelang kein Problem.“


